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Trachtenmode

Trachtenmode

Die Trachtenmode ist aktuell schwer im Kommen, denn Lederhose, Jagdwams, Dirndl & Co. sind nicht nur in den Festzelten Bayerns salonfähig geworden. Selbst prominente Gesichter nutzen heute die Chance, sich aus gegebenem Anlass im zünftigen Outfit zu zeigen. Stilikonen wie die Hotelerbin Paris Hilton verleihen der ursprünglich derb gehaltenen Alltagskleidung sogar weit über die alpenländischen Grenzen hinaus einen extravaganten Glanz. Doch die Geschichte der Trachten hat bereits viel früher angefangen.

Die Historie zur Trachtenmode
TrachtenLaut Duden leitet sich der Begriff „Tracht“ von einem bzw. mehreren altdeutschen Wörtern ab, die Stoffe und Lederwaren bezeichneten, die am Leib getragen wurden. Ursprünglich war eine Tracht also nichts anderes als ein Kleidungsstück. Erst im Lauf der Jahrhunderte wurde aus dem Universalbegriff eine Beschreibung für eine volksnahe Brauchtumsmode, die vor allem im ländlichen Bereich bis heute bestimmte Werte und Traditionen repränsentiert.
Viele der reich verzierten Trachtengewänder haben eine legendäre Berühmtheit erreicht und genießen zu bestimmten Gelegenheiten heute wie früher einen Kultstatus. Bekannt sind zum Beispiel die bayrischen Lederhosen, mit denen starke Naturburschen weltweit kesse Mädels beeindrucken. Daneben gibt es schneidige Anzüge, fesche Kleider, Schuhe und dazu passende Hüte, die in früheren Zeiten in unterschiedlicher Ausprägung den sozialen Status eines Gemeindemitglieds symbolisierten.
Im Schwarzwald gab es für Damen zum Beispiel den „Bollenhut“, dessen Bommeln je nach Familienstand seiner Trägerin rot (unverheiratet) bzw. schwarz (verheiratet) gefärbt waren. Die Trachtenmode Bayerns ist auf den Dorfschulmeister Joseph Vogl zurückzuführen – er gründete im Jahre 1883 den ersten offiziellen Trachtenverein, dessen Ziel es war, das Tragen bayrischer Trachten zu pflegen. Bei den Zusammenkünften trugen die damals ausschließlich männlichen Mitglieder traditionelle Lederhosen.
Trotz ihrer vielen Anhänger galt die Trachtenmode über Jahre hinweg als langweilig – diese Zeiten sind heute jedoch endgültig vorbei. Immer mehr junge und junggebliebene Menschen schwören auf die aktuelle Trachtenmode und haben Spaß daran, sich mit Krachledernen, Dirndln oder Festtagsloden einzukleiden. Ein Grund dafür ist, dass die heutige Trachtenmode sich auch mit der einen oder anderen modischen „Klamotte“ aus dem eigenen Kleiderschrank optimal kombinieren lässt. Wie zum Beispiel die hippe Trachten-Korsage, die supermodern sowohl zum Rock als auch zu Hosen getragen werden kann. Und so können junge Leute auch fernab der Münchner Wies´n (Oktoberfest) oder anderer Festivitäten traditionell und doch modern daher kommen. Und genau das macht die aktuelle Trachtenmode auch aus.

Endlich auch im Alltag angekommen: Die Trachtenmode
Bei der Trachtenmode hat sich einiges verändert, denn Dirndl, Lederhose & Co. werden nicht mehr nur zu speziellen Anlässen oder an bestimmten Festtagen getragen. Die Trachtenmode ist endlich auch im modernen Alltag angekommen. Und während früher darauf geachtet wurde, dass sich die traditionellen Trachten möglichst nicht verändern, hat heute genau an diesem Punkt ein Umdenken eingesetzt. Die Hersteller und Designer von Trachtenmode nehmen die verschiedenen modischen Trends und Entwicklungen auf und verarbeiten diese immer wieder neu in ihren aktuellen Kollektionen. Und trotz der vielen Veränderungen kann mit der Trachtenmode auch heute noch ein Stück Tradition und Kultur gelebt werden. Das Angebot ist vielfältig geworden und reicht von der zünftigen Lederhose über das Maxi- und Minidirndl, Hemden oder Dirndlbluse bis hin zu Trachtenhosen und Dirndlschürzen. Dazu gibt es passende Accessoires wie Tücher, Hauben oder auch Schmuck. Kurzum: Die heutige Trachtenmode bietet starke Outfits für jeden Geschmack. Selbst die Kleinsten können in Tracht absolut toll aussehen, vom Kinderdirndl bis zur Kinderlederhose ist auch für diese Zielgruppe alles zu haben.

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