Lederhosen

Lederhosen

Ursprünglich wurden die Lederhosen aus echtem Hirschleder aufwendig von Hand gefertigt. Anfangs trugen vor allem die Bauern lange Versionen der Lederhosen – diese entwickelten sich dann u.a. in eine kurze Variante, die traditionell mit Wadenstrümpfen kombiniert wurde. Ein weiteres Modell ist die knielange Lederhose, die übrigens von den Kniebundhosen aus dem 17. Jahrhundert abstammte. Unter „Kennern“ werden die kurzen, knielangen und langen Lederhosen auch als so genannte „Krachlederne“ bezeichnet. Einzige Voraussetzung dafür: der regelmäßige Gebrauch sollte möglichst „Spuren“ hinterlassen haben – dementsprechend abgenutzt darf auch die raue Oberfläche aussehen. Kurz: die Krachlederne muss möglichst „vor Dreck stehen“. Schwierig ist dieser Zustand nicht wirklich, da die Lederhosen (fast) ein ganzes Leben halten und somit auch getragen werden können.


Diese speziellen Lederhosen sind längst nicht mehr „nur“ ein männliches Trachtenoutfit – denn neben dem alljährlichen Oktoberfest passen sie genauso gut zu vielen anderen Freizeit- und Festtagsaktivitäten. Zu dem können die Lederhosen heute auch mit einem T-Shirt, Pullover oder Hemd aus dem eigenen Kleiderschrank kombiniert werden. Das sieht sportlich – klassisch und trotzdem auch modern aus. Überzeugen Sie sich am besten einfach selbst davon.

Praktisch, bequem und unverwüstlich: Lederhosen.

Die ledernen Kniebundhosen überzeugen vor allem durch Bequemlichkeit – mittlerweile sind sie in den verschiedensten (Leder)Materialien erhältlich. Wer es etwas knapper mag, der kann sich für die ganz kurze Variante an Lederhosen entscheiden. Beide Modelle werden oft auch traditionell mit Hosenträgern „bestückt“. Und auch die hatten früher ihre (zusätzliche) Funktion: an ihnen konnte die Herkunft des Trägers ausgemacht werden. Bestimmte Muster gaben Auskunft z.B. über Wohnort oder auch Vereinszugehörigkeit. Heute allerdings haben diese Verzierungen nur noch rein optische Funktionen. Auch der so genannte Hosenlatz hatte in früheren Zeiten seinen (menschlichen) Sinn. Der ermöglichte nämlich eine schnelle Einsatzbereitschaft – vor allem dann, wenn beim Träger „dringende Geschäfte“ anstanden. Interessant ist, dass sich immer mehr Männer an die traditionellen Lederhosen „wagen“ – das Angebot hat sich dementsprechend verändert: zu den klassischen Modellen kommen Varianten mit modernen Farben und auch ausgefallenen Designs dazu. Traditionelle Details wie gestickte Seitennähte, (Stick)Muster, Messertäschchen oder auch Gesäßtaschen runden das ganze optisch perfekt ab. Am besten selbst einmal reinschlüpfen und testen!