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Das Trachtenkleid und seine Geschichte

9. Oktober 2009

Trachtenkleid Geschichte

Das Trachtenkleid hat in den letzten Jahren einen regelrechten Hype erlebt. Vor allem durch Veranstaltungen wie das Oktoberfest oder die Cannstatter Wasen kam es zu einer Renaissance der Dirndl. Völlig unbeachtet dabei bleibt allerdings die Geschichte des Trachtenkleid, denn das klassische Dirndl ist traditionell eigentlich ein Arbeitsdress.

Junge Mägde in Bayern und Österreich trugen das Trachtenkleid im 19. Jahrhundert als funktionäre Arbeitskleidung. Die Bezeichnung Dirndl bekam das Trachtenkleid, da die Mägde "Diernen" genannt wurden, dem entsprechend würde das Trachtenkleid als Dirndl bezeichnet. Das Dirndl musste für die tägliche Arbeit im Stall oder auf der Wiese strapazierfähig sein, deshalb wurden meist simple Baumwollstoffe oder Leinen verarbeitet. In der Regel waren die historischen Dirndl einfarbig und nur selten mit Besonderheiten wie Blumenmuster oder Applikationen verziert.

Erst ca. 1930 wurde das Dirndl von Frauen aus der Stadt entdeckt die den Dirndl Look kopierten. Das Trachtenkleid wurde dadurch schick so dass viele Frauen aus der Stadt Kleider mit Trachtenelementen trugen.

Foto: photocase.com © time.
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Frauke Winkler Oktober 10, 2009 um 23:13

Ja... und das ist bis heute so geblieben. Es zeigt sich immer wieder, daß gerade dort wo man kein Dirndl erwartet, die größte Beachtung der Dirndl-Trägerin zuteil wird. Vielleicht ist gerade eben das der ganz besondere Reiz dieses auch heute noch außergewöhnlichen Bekleidungsstils.

Melanie S. August 4, 2010 um 12:36

Die verschiedenen Trachtenelemente passen bestimmt sehr gut zu der modernen Kleidung. Mir gefallen besonders die so modischen in letzter Zeit sexy Mini-Dirndl.

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